Otriven Sinuspray 0.1% 10 ML
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- PZN: 09922155
- Packungsgröße: 10 ml
- Darreichung: Nasenspray
- Hersteller: Haleon Germany GmbH
- rezeptfrei, apothekenpflichtig
- Beipackzettel: Datei öffnen
Produktinformation
Endlich wieder frei durchatmen
Eine verstopfte Nase gehört zu den lästigsten Begleitern einer Erkältung. Man atmet durch den Mund, schläft schlecht, der Kopf fühlt sich dumpf an, und wenn auch die Nasennebenhöhlen betroffen sind, kommt ein unangenehmer Druck über den Augen oder in den Wangen hinzu. Abschwellende Nasensprays verschaffen hier schnell Erleichterung. Otriven Sinuspray 0,1 % enthält den bewährten Wirkstoff Xylometazolin und zusätzlich die ätherischen Bestandteile Levomenthol und Cineol, die für ein frisches Gefühl in der Nase sorgen.
So wirkt Xylometazolin
Bei einem Schnupfen sind die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut erweitert, die Schleimhaut schwillt an und verengt die Nasengänge. Xylometazolin bewirkt, dass sich diese Gefäße zusammenziehen. Die Schleimhaut schwillt ab, die Nase wird wieder frei, und das Sekret aus den Nasennebenhöhlen kann besser abfließen. Die Wirkung setzt in der Regel innerhalb weniger Minuten ein.
Laut Inhaltsangabe enthält ein Milliliter Lösung 1 Milligramm Xylometazolinhydrochlorid. Zu den sonstigen Bestandteilen gehören unter anderem Levomenthol, Cineol, Sorbitol, Natriumchlorid, Phosphatpuffer, Natriumedetat, Macrogolglycerolhydroxystearat sowie Benzalkoniumchlorid als Konservierungsmittel.
Anwendungsgebiete
Laut Produktinformation wird Otriven Sinuspray 0,1 % zur symptomatischen Behandlung bei entzündeten Nasennebenhöhlen sowie bei allergischem Schnupfen und Fließschnupfen angewendet, um die verstopfte Nase und die Schwellung der Nasenschleimhaut zu lindern. Zur Anwendung bei Jugendlichen ab zwölf Jahren und Erwachsenen.
So wenden Sie das Spray an
Laut Packungsbeilage wird, sofern nicht anders verordnet, ein Sprühstoß in jedes Nasenloch gegeben, höchstens dreimal am Tag. Diese Häufigkeit darf nicht überschritten werden. Putzen Sie sich vorher die Nase, halten Sie den Kopf leicht nach vorn geneigt und sprühen Sie, während Sie sanft durch die Nase einatmen. Wischen Sie die Sprühspitze nach dem Gebrauch ab und benutzen Sie das Spray aus hygienischen Gründen nur für sich allein. Viele Menschen empfinden es als besonders hilfreich, eine der Anwendungen vor dem Schlafengehen einzuplanen, damit sie nachts durch die Nase atmen können.
Die wichtigste Regel: höchstens sieben Tage
Abschwellende Nasensprays sollten nicht länger als sieben Tage am Stück angewendet werden. Wer sie länger benutzt, riskiert, dass sich die Nase daran gewöhnt: Lässt die Wirkung nach, schwillt die Schleimhaut umso stärker wieder an, und man greift erneut zum Spray. Aus diesem Kreislauf entsteht ein sogenannter Nasenspray-Schnupfen, bei dem die Nase ohne Spray dauerhaft verstopft ist und die Schleimhaut auf Dauer Schaden nehmen kann. Nach einer Anwendungsphase sollte deshalb eine Pause von einigen Tagen folgen. Wer bereits nicht mehr ohne Spray auskommt, muss nicht allein damit kämpfen; wir zeigen Ihnen gern Wege, die Gewöhnung schrittweise zu beenden.
Wann Sie das Spray nicht anwenden dürfen
- bei einer Überempfindlichkeit gegen Xylometazolin oder einen der sonstigen Bestandteile,
- nach einer Operation durch die Nase an der Hirnanhangsdrüse oder anderen Eingriffen, bei denen die Hirnhaut freigelegt wurde,
- bei einer chronischen Nasenentzündung mit sehr trockener Nasenschleimhaut,
- bei Kindern unter zwölf Jahren; für jüngere Kinder gibt es niedriger dosierte Präparate.
Sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn Sie unter erhöhtem Augeninnendruck, insbesondere einem Engwinkelglaukom, Bluthochdruck, einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, einer Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes mellitus, einer vergrößerten Prostata oder einem Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom) leiden. In der Schwangerschaft und Stillzeit soll Otriven Sinuspray laut Produktinformation nicht angewendet werden.
Wechselwirkungen und Nebenwirkungen
Bestimmte Mittel gegen Depressionen, nämlich MAO-Hemmer sowie tri- und tetrazyklische Antidepressiva, können zusammen mit Xylometazolin den Blutdruck erhöhen. Bitte sagen Sie uns deshalb, welche Medikamente Sie sonst einnehmen. Häufige Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, eine trockene Nasenschleimhaut, Brennen in der Nase, Niesen und Übelkeit. Gelegentlich kommt es zu Nasenbluten. Levomenthol und Cineol können bei empfindlichen Menschen Überempfindlichkeitsreaktionen bis hin zu Atemnot auslösen. Das enthaltene Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid kann besonders bei längerer Anwendung die Nasenschleimhaut reizen. Eine vollständige Übersicht finden Sie in der Packungsbeilage.
Was der Nase sonst noch hilft
- Meerwasser: Ein Spray mit Meersalz wie Bepanthen Meerwasser Nasenspray befeuchtet die Schleimhaut, löst Sekret und kann ergänzend auch über die sieben Tage hinaus verwendet werden.
- Dampf: Das Inhalieren von warmem Wasserdampf löst festsitzenden Schleim und wird von vielen als wohltuend empfunden.
- Trinken und Ruhe: Ausreichend Flüssigkeit hält den Schleim flüssig, und Schonung hilft dem Körper, mit der Erkältung fertigzuwerden.
- Kopf hoch: Ein leicht erhöhtes Kopfteil erleichtert nachts das Atmen und den Sekretabfluss.
Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen
Eine Nebenhöhlenentzündung im Rahmen einer Erkältung heilt meist von selbst ab. Suchen Sie eine Arztpraxis auf, wenn die Beschwerden länger als zehn Tage anhalten, sich nach einer Besserung wieder verschlechtern, wenn hohes Fieber oder sehr starke Kopf- und Gesichtsschmerzen auftreten. Schwellungen oder Rötungen rund um die Augen, Sehstörungen oder ein steifer Nacken sind Warnzeichen, die sofort ärztlich abgeklärt werden müssen.
Beratung in der gesund plus Apotheke
Welches Nasenspray für Sie und Ihre Familie geeignet ist, hängt vom Alter, von den Beschwerden und von Ihren sonstigen Medikamenten ab. Wir beraten Sie gern in der Apotheke am Sterndamm 31 oder telefonisch unter 030 46998899. Weitere Produkte finden Sie in unserer Kategorie Medikamente.
Pflichtangabe: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
