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Schwangerschaft & Kind

Von Anfang an gut begleitet

Eine Schwangerschaft und die ersten Jahre mit einem Kind sind eine besondere Zeit, voller Freude und voller Fragen. Darf ich in der Schwangerschaft eine Kopfschmerztablette nehmen? Was hilft gegen Übelkeit? Welche Creme ist die richtige für den wunden Babypo? Wie viel Fiebersaft darf mein Kind bekommen? In der gesund plus Apotheke beraten wir Sie in allen Phasen, vom Kinderwunsch über Schwangerschaft und Stillzeit bis zur Kindergesundheit. In dieser Kategorie finden Sie Informationen und Produkte aus unserem Sortiment.

Kinderwunsch: Folsäure rechtzeitig beginnen

Frauen, die schwanger werden möchten, wird empfohlen, spätestens vier Wochen vor Beginn der Schwangerschaft und bis zum Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels täglich 400 Mikrogramm Folsäure zusätzlich zur Nahrung einzunehmen. Folsäure senkt das Risiko für Fehlbildungen des Neuralrohrs, aus dem sich Gehirn und Rückenmark entwickeln. Da sich das Neuralrohr sehr früh schließt, oft bevor eine Frau von ihrer Schwangerschaft weiß, ist der rechtzeitige Beginn entscheidend. In der Schwangerschaft und Stillzeit wird außerdem in der Regel Jod ergänzt; sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, vor allem wenn Sie eine Schilddrüsenerkrankung haben.

Arzneimittel in der Schwangerschaft

Viele Wirkstoffe können über die Plazenta das ungeborene Kind erreichen. Nehmen Sie deshalb in der Schwangerschaft und Stillzeit Arzneimittel, auch rezeptfreie und pflanzliche, nur nach Rücksprache mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder uns ein. Setzen Sie aber auch verordnete Medikamente nicht eigenmächtig ab, wenn Sie schwanger werden, denn eine unbehandelte Erkrankung kann für Mutter und Kind ebenfalls ein Risiko sein. Für viele häufige Beschwerden gibt es gut erprobte Möglichkeiten.

Typische Beschwerden in der Schwangerschaft

  • Übelkeit: Vor allem in den ersten Wochen helfen häufig kleine, über den Tag verteilte Mahlzeiten und ein Zwieback schon vor dem Aufstehen. Bei starkem Erbrechen gehen Sie zur Ärztin oder zum Arzt.
  • Sodbrennen: In der zweiten Schwangerschaftshälfte drückt das Kind auf den Magen. Kleine Mahlzeiten und ein erhöhtes Kopfteil helfen; einige Präparate gegen Sodbrennen sind auch in der Schwangerschaft geeignet.
  • Verstopfung: Ballaststoffe, ausreichendes Trinken und Bewegung sind die Basis.
  • Schwere Beine: Die Venen sind in der Schwangerschaft stärker belastet. Hochlegen, Bewegung und Kompressionsstrümpfe können helfen.
  • Verstopfte Nase: Die Schleimhäute sind stärker durchblutet. Meerwasser-Nasensprays sind eine gute Wahl.

Ernährung für zwei

Für zwei essen heißt nicht doppelt so viel essen; der Energiebedarf steigt erst in den letzten Monaten moderat an. Wichtiger ist die Qualität: viel Gemüse, Obst und Vollkorn, Milchprodukte, Hülsenfrüchte und regelmäßig Fisch. Verzichten Sie auf rohe tierische Lebensmittel wie rohes Fleisch, Rohmilchkäse und Räucherfisch, um sich vor Infektionen wie Listeriose und Toxoplasmose zu schützen. Alkohol und Rauchen sind in der Schwangerschaft tabu.

Stillzeit

Muttermilch ist die ideale Nahrung für Säuglinge. Wunde Brustwarzen, ein Milchstau oder die Frage, welche Medikamente während des Stillens erlaubt sind, beschäftigen viele Mütter. Hebammen und Stillberaterinnen sind hier wichtige Ansprechpartnerinnen; auch wir beraten Sie gern, zum Beispiel zur Wahl einer Milchpumpe, die Sie bei uns auch auf Rezept erhalten können.

Babypflege

Babyhaut ist dünner und empfindlicher als die Haut von Erwachsenen. Für die tägliche Pflege genügt meist klares, lauwarmes Wasser; sparsam eingesetzte, milde Pflegeprodukte ohne Duftstoffe sind für empfindliche Babyhaut besonders geeignet. Gegen einen wunden Po helfen häufiges Wickeln, Luft an der Haut und eine schützende Wundschutzcreme. Säuglinge erhalten im ersten Lebensjahr in der Regel Vitamin D zur Vorbeugung, oft kombiniert mit Fluorid; was für Ihr Kind gilt, bespricht die Kinderarztpraxis mit Ihnen.

Fieber bei Kindern

Fieber ist eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers. Bei Säuglingen und Kleinkindern wird die Temperatur am genauesten im Po gemessen. Fiebersenkende Mittel für Kinder werden nach Körpergewicht und Alter dosiert; verwenden Sie den beiliegenden Messlöffel oder die Dosierspritze und notieren Sie die Uhrzeiten der Gaben. Säuglinge in den ersten drei Lebensmonaten mit einer Temperatur ab 38 Grad gehören sofort in ärztliche Behandlung. Bei älteren Kindern gehen Sie zum Arzt, wenn das Fieber sehr hoch ist oder länger als drei Tage anhält, das Kind schlecht trinkt, ungewöhnlich schläfrig ist, schwer atmet, einen Hautausschlag bekommt oder einen Fieberkrampf hat.

Die Kinder-Hausapotheke

Für Kinder gehören ein Fieberthermometer, ein Fieber- und Schmerzmittel in kindgerechter Darreichungsform, Kochsalz-Nasentropfen, eine Elektrolytlösung bei Durchfall, Wundschutzcreme, Pflaster mit Motiven und ein kühlendes Gel bei Insektenstichen in die Hausapotheke. Bewahren Sie alle Arzneimittel für Kinder unerreichbar auf. Mehr über unser Angebot lesen Sie auf der Seite Mutter-Kind-Beratung. Sie erreichen uns in der Apotheke am Sterndamm 31 oder telefonisch unter 030 46998899.

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