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Medizinprodukte / Wundversorgung

Bepanthen Meerwasser Nasenspray 20 ML

Bepanthen Meerwasser Nasenspray 20 ML

Bayer Vital GmbH
Preis auf Anfrage
Thermacare Nacken/Schulter Auflagen Z.Schmerzlind. 9 ST

Thermacare Nacken/Schulter Auflagen Z.Schmerzlind. 9 ST

Angelini Pharma Deutschland GmbH
32,79 €*
Grundpreis: 3,64 €/Stück

Gut versorgt bei kleinen und großen Missgeschicken

Ein Schnitt beim Gemüseschneiden, eine Schürfwunde nach dem Sturz vom Fahrrad, eine Blase am Fuß nach der Wanderung oder eine Brandblase vom heißen Backblech: Kleine Verletzungen gehören zum Alltag. Mit der richtigen Versorgung heilen sie meist schnell und ohne Komplikationen. In dieser Kategorie finden Sie Medizinprodukte aus unserem Sortiment, von Pflastern und Verbandmaterial über Wärmeauflagen bis zu Nasensprays mit Meerwasser, und hier erfahren Sie, wie Sie Wunden richtig versorgen.

Was sind Medizinprodukte?

Medizinprodukte sind Produkte für medizinische Zwecke, die anders als Arzneimittel überwiegend physikalisch wirken, zum Beispiel indem sie eine Wunde abdecken, befeuchten, wärmen oder stützen. Dazu gehören so unterschiedliche Dinge wie Pflaster, Verbände, Blutdruckmessgeräte, Fieberthermometer, Kompressionsstrümpfe oder Meerwasser-Nasensprays. Medizinprodukte tragen in Europa ein CE-Kennzeichen, das bestätigt, dass sie die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Auch für sie gilt: Lesen Sie die Gebrauchsanweisung und beachten Sie die Hinweise zur Anwendung.

Kleine Wunden richtig versorgen

  1. Blutung stillen: Kleine Wunden dürfen ruhig etwas bluten, das spült Schmutz heraus. Stärkere Blutungen stillen Sie mit Druck über eine sterile Kompresse.
  2. Reinigen: Spülen Sie verschmutzte Wunden mit sauberem, lauwarmem Leitungswasser aus. Grobe Verschmutzungen wie Steinchen können Sie vorsichtig entfernen.
  3. Desinfizieren: Ein Wunddesinfektionsmittel aus der Apotheke verringert das Infektionsrisiko. Hausmittel wie Alkohol aus dem Barschrank, Öl oder Mehl gehören nicht auf Wunden.
  4. Abdecken: Ein Pflaster oder ein steriler Verband schützt die Wunde vor Schmutz und Reibung. Wechseln Sie ihn, wenn er durchfeuchtet oder verschmutzt ist.

Moderne Wundauflagen, zum Beispiel Hydrokolloidpflaster, halten die Wunde feucht. Ein feuchtes Wundmilieu fördert die Heilung und lässt oft weniger Narben zurück als eine trockene Kruste. Für Blasen gibt es spezielle Blasenpflaster, die polstern und den Druck abfangen; Blasen sollten Sie möglichst nicht aufstechen.

Verbrennungen

Kühlen Sie kleine Verbrennungen sofort für etwa zehn Minuten mit lauwarmem, fließendem Wasser, nicht mit Eis oder eiskaltem Wasser, das das Gewebe zusätzlich schädigen kann. Butter, Mehl oder Zahnpasta haben auf Brandwunden nichts verloren. Decken Sie die Stelle anschließend locker und keimfrei ab. Großflächige Verbrennungen, Verbrennungen im Gesicht, an den Händen oder im Genitalbereich sowie alle Verbrennungen bei Säuglingen und Kleinkindern gehören in ärztliche Behandlung; bei großflächigen Verbrennungen wählen Sie den Notruf 112.

Schürfwunden und Splitter

Schürfwunden sind oft großflächig und schmerzhaft, aber meist oberflächlich. Spülen Sie sie gründlich aus, damit kein Schmutz in der Wunde zurückbleibt, und decken Sie sie mit einer nicht verklebenden Wundauflage ab. Kleine Holzsplitter lassen sich mit einer desinfizierten Pinzette entfernen, wenn sie gut zu fassen sind. Sitzt ein Splitter tief, unter einem Fingernagel oder ist er abgebrochen, lassen Sie ihn besser ärztlich entfernen. Narbensalben und Silikonpflaster können später helfen, frische Narben weicher und flacher werden zu lassen; beginnen Sie damit erst, wenn die Wunde vollständig verschlossen ist.

Wann eine Wunde ärztlich versorgt werden muss

  • bei tiefen oder klaffenden Wunden, die genäht oder geklebt werden müssen,
  • bei Blutungen, die sich durch Druck nicht stillen lassen,
  • bei Biss- und Stichverletzungen, Fremdkörpern in der Wunde und stark verschmutzten Wunden,
  • bei Anzeichen einer Infektion wie zunehmender Rötung, Schwellung, Wärme, Eiter, Fieber oder einem roten Streifen, der von der Wunde ausgeht,
  • bei Wunden, die nach mehreren Wochen nicht heilen, besonders bei Menschen mit Diabetes oder Durchblutungsstörungen.

Prüfen Sie bei jeder Verletzung, ob Ihr Tetanusschutz aktuell ist. Die Impfung sollte alle zehn Jahre aufgefrischt werden.

Die richtige Erste-Hilfe-Ausstattung

Zu Hause, im Auto und auf Reisen sollten Pflaster in verschiedenen Größen, sterile Kompressen, Mullbinden, elastische Binden, Fixierpflaster, ein Dreiecktuch, eine Schere, Einmalhandschuhe und ein Wunddesinfektionsmittel griffbereit sein. Der Verbandkasten im Auto ist in Deutschland vorgeschrieben; prüfen Sie regelmäßig, ob sein Inhalt vollständig und das Material noch haltbar ist. Wir stellen Ihnen gern eine passende Ausstattung zusammen.

Wärme, Kälte und Kompression

Auch Wärme- und Kälteanwendungen gehören zu den Medizinprodukten. Selbstwärmende Auflagen lindern Verspannungen über viele Stunden, Kühlkompressen helfen bei frischen Prellungen und Verstauchungen. Medizinische Kompressionsstrümpfe unterstützen die Venen, etwa bei Krampfadern, in der Schwangerschaft oder auf langen Flugreisen. Damit sie wirken, müssen sie genau passen; wir messen Sie gern aus. Mehr dazu lesen Sie auf der Seite Venengesundheit.

Hilfsmittel auf Rezept

Manche Medizinprodukte und Hilfsmittel, zum Beispiel Kompressionsstrümpfe, Inhaliergeräte oder Verbandmittel für chronische Wunden, können ärztlich verordnet werden. Bringen Sie Ihr Rezept einfach mit; wir klären, was Ihre Krankenkasse übernimmt, und kümmern uns um die Versorgung. Sie erreichen uns in der Apotheke am Sterndamm 31 oder telefonisch unter 030 46998899.

Für diese Funktion benötigen Sie ein aktuelles Betriebssystem (mind. Android 7 oder iOS/ipadOS 15)