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Muskeln & Gelenke

Thermacare Nacken/Schulter Auflagen Z.Schmerzlind. 9 ST

Thermacare Nacken/Schulter Auflagen Z.Schmerzlind. 9 ST

Angelini Pharma Deutschland GmbH
32,79 €*
Grundpreis: 3,64 €/Stück

Beweglich bleiben trotz Schmerzen

Ein verspannter Nacken nach einem langen Tag am Schreibtisch, ein Ziehen im Rücken nach der Gartenarbeit, ein umgeknickter Knöchel beim Joggen oder steife Gelenke am Morgen: Beschwerden des Bewegungsapparats gehören zu den häufigsten Gründen, warum Menschen zu uns in die Apotheke kommen. Viele dieser Beschwerden sind harmlos und lassen sich mit den richtigen Mitteln gut lindern. In dieser Kategorie finden Sie Produkte aus unserem Sortiment für Muskeln und Gelenke und Tipps, wie Sie wieder in Bewegung kommen.

Kälte oder Wärme?

Die wichtigste Faustregel lautet: Frische Verletzungen kühlen, verspannte Muskeln wärmen.

  • Kälte hilft in den ersten Tagen nach einer Prellung, Zerrung oder Verstauchung. Sie verengt die Blutgefäße, bremst die Schwellung und lindert den Schmerz. Legen Sie Kühlakkus oder Eis nie direkt auf die Haut, sondern immer in ein Tuch gewickelt, und kühlen Sie in Intervallen.
  • Wärme fördert die Durchblutung, lockert verspannte Muskeln und lindert Schmerzen bei Verspannungen, Hexenschuss oder chronischen Rückenschmerzen. Wärmepflaster und selbstwärmende Auflagen geben über Stunden gleichmäßige Wärme ab, sodass Sie dabei Ihrem Alltag nachgehen können. Auf frische Verletzungen und entzündete, geschwollene Gelenke gehört dagegen keine Wärme.

Erste Hilfe bei Sportverletzungen

Bei Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen hat sich das PECH-Schema bewährt: Pause, also die Belastung sofort beenden; Eis, also kühlen; Compression, also ein leicht angelegter elastischer Verband; und Hochlagern der verletzten Stelle. Diese Maßnahmen begrenzen die Schwellung und beschleunigen die Heilung. Bei starken Schmerzen, wenn Sie nicht mehr auftreten können oder das Gelenk unnatürlich aussieht, lassen Sie die Verletzung ärztlich untersuchen.

Mittel zum Auftragen

Gele, Cremes und Sprays mit entzündungshemmenden Schmerzwirkstoffen wie Diclofenac oder Ibuprofen wirken direkt an der schmerzenden Stelle und belasten den Körper weniger als Tabletten. Sie eignen sich zum Beispiel bei Prellungen, Zerrungen und Gelenkschmerzen. Pflanzliche Präparate, etwa mit Arnika oder Beinwell, werden traditionell bei Prellungen und Verstauchungen angewendet. Wärmende Salben mit Capsaicin aus dem Paprika regen die Durchblutung an. Tragen Sie solche Mittel nur auf unverletzte Haut auf, waschen Sie sich danach die Hände und vermeiden Sie den Kontakt mit Augen und Schleimhäuten.

Schmerztabletten

Bei stärkeren Schmerzen können Tabletten mit Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac oder Paracetamol für einige Tage helfen, damit Sie in Bewegung bleiben können. Entzündungshemmende Schmerzmittel können jedoch Magen, Nieren und Herz belasten und vertragen sich nicht mit allen anderen Medikamenten, etwa mit Gerinnungshemmern. Nehmen Sie sie ohne ärztlichen Rat nur kurzfristig ein und sprechen Sie mit uns, wenn Sie weitere Medikamente einnehmen.

Rückenschmerzen: Bewegung ist die beste Medizin

Die meisten Rückenschmerzen haben keine gefährliche Ursache und bessern sich innerhalb weniger Wochen. Früher wurde Bettruhe empfohlen, heute weiß man: Wer in Bewegung bleibt, wird schneller wieder fit. Gehen Sie spazieren, bewegen Sie sich im Rahmen dessen, was der Schmerz zulässt, und nutzen Sie Wärme, um die Muskulatur zu entspannen. Auf Dauer helfen ein Training der Rumpfmuskulatur, ein rückenfreundlicher Arbeitsplatz und regelmäßige Pausen vom Sitzen.

Gelenkverschleiß

Bei einer Arthrose nutzt sich der Knorpel in den Gelenken nach und nach ab; Knie, Hüfte und Fingergelenke sind besonders häufig betroffen. Typisch sind Anlaufschmerzen am Morgen und nach längerem Sitzen. Gelenkschonende Bewegung wie Radfahren, Schwimmen oder Aquagymnastik hält die Gelenke beweglich und stärkt die Muskulatur, die sie stützt. Jedes Kilo weniger entlastet Knie und Hüften. Bei akuten Schmerzen können Schmerzgele und kurzfristig Schmerztabletten helfen; die langfristige Behandlung sollte ärztlich begleitet werden.

Warnzeichen: Hier sollten Sie zur Ärztin oder zum Arzt

  • Schmerzen nach einem Unfall oder Sturz, eine Fehlstellung oder die Unfähigkeit, das Bein zu belasten,
  • ein gerötetes, heißes und geschwollenes Gelenk, besonders zusammen mit Fieber,
  • Rückenschmerzen mit Taubheitsgefühlen, Lähmungserscheinungen oder Problemen beim Wasserlassen oder Stuhlgang; das ist ein Notfall,
  • Schmerzen, die in Ruhe und nachts stärker werden oder mit ungewolltem Gewichtsverlust einhergehen,
  • Beschwerden, die trotz Behandlung länger als einige Wochen anhalten.

Schmerzen in Brust, Arm, Schulter oder Kiefer, begleitet von Atemnot, Übelkeit oder Schweißausbruch, können auf einen Herzinfarkt hindeuten. Wählen Sie dann sofort den Notruf 112.

Beratung in der gesund plus Apotheke

Ob Wärme, Gel oder Tablette: Wir helfen Ihnen, das passende Mittel zu finden, und achten darauf, dass es zu Ihren übrigen Medikamenten passt. Sie erreichen uns in der Apotheke am Sterndamm 31 oder telefonisch unter 030 46998899.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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