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Halsschmerzen

Isla-Moos Pastillen 30 ST

Isla-Moos Pastillen 30 ST

Engelhard Arzneimittel GmbH & Co.KG
4,29 €*
(5,97 €)
Grundpreis: 0,14 €/Stück

Wenn jedes Schlucken wehtut

Ein Kratzen im Hals ist oft das erste Zeichen einer Erkältung. Wenig später brennt der Rachen, das Schlucken schmerzt, und manchmal ist auch die Stimme belegt. In den allermeisten Fällen stecken Viren dahinter, und die Beschwerden klingen innerhalb von einer Woche von selbst ab. Bis dahin können Sie einiges tun, damit es Ihrem Hals besser geht. In dieser Kategorie finden Sie Präparate aus unserem Sortiment, die die gereizte Schleimhaut schützen und die Beschwerden lindern.

Woher Halsschmerzen kommen

Neben Erkältungsviren gibt es weitere Auslöser. Trockene Heizungsluft, Mundatmung bei verstopfter Nase, Rauch oder eine überanstrengte Stimme reizen die Schleimhaut ebenfalls. Seltener sind Bakterien die Ursache, vor allem Streptokokken, die eine eitrige Mandelentzündung hervorrufen können. Auch Sodbrennen kann, wenn Magensäure bis in den Rachen aufsteigt, zu einem wunden Hals und Räusperzwang führen. Hält die Heiserkeit an, kann eine Kehlkopfentzündung dahinterstecken.

Was hilft

Pastillen und Lutschtabletten regen den Speichelfluss an und halten die Schleimhaut feucht. Präparate mit Schleimstoffen, etwa aus Isländisch Moos oder Eibisch, legen sich wie ein schützender Film über die gereizte Schleimhaut und lindern so den Hustenreiz und das Kratzen. Salbei wird traditionell bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum verwendet.

Örtlich betäubende Wirkstoffe wie Lidocain oder Benzocain in Lutschtabletten oder Sprays dämpfen den Schmerz direkt im Hals, sodass das Schlucken leichter fällt.

Entzündungshemmende Wirkstoffe zum Lutschen oder als Spray wirken zusätzlich gegen die Schwellung und Entzündung der Schleimhaut.

Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol helfen, wenn die Halsschmerzen von Fieber und Gliederschmerzen begleitet werden.

Welches Präparat passt, hängt von der Stärke Ihrer Beschwerden ab und davon, wer es anwenden soll. Nicht jede Lutschtablette ist für Kinder geeignet, und Menschen mit Diabetes achten besser auf zuckerfreie Varianten. Fragen Sie uns.

Lutschtabletten richtig anwenden

Lassen Sie Lutschtabletten und Pastillen langsam im Mund zergehen, ohne sie zu kauen, damit der Wirkstoff möglichst lange an die Schleimhaut gelangt. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage genannte Höchstzahl pro Tag. Präparate mit örtlich betäubenden Wirkstoffen lassen Mund und Rachen vorübergehend taub werden; warten Sie mit dem Essen und mit heißen Getränken, bis das Gefühl zurückgekehrt ist, damit Sie sich nicht verschlucken oder verbrühen. Für Kinder gibt es eigene Präparate mit Altersangaben, und Menschen mit Allergien gegen einen Wirkstoff müssen auf andere Mittel ausweichen. Sprechen Sie uns an, wenn Sie unsicher sind.

Hausmittel, die guttun

  • Viel trinken: Lauwarme Tees, etwa mit Salbei oder Kamille, und Wasser halten die Schleimhaut feucht. Sehr heiße Getränke reizen dagegen zusätzlich.
  • Gurgeln: Lauwarmes Salzwasser oder Salbeitee mehrmals täglich kann die Beschwerden lindern.
  • Honig: Ein Löffel Honig in warmer Milch oder Tee beruhigt den Hals. Säuglinge unter einem Jahr dürfen allerdings keinen Honig bekommen.
  • Halswickel: Viele empfinden einen warmen Schal oder Halswickel als angenehm.
  • Raumluft befeuchten: Besonders nachts hilft eine nicht zu trockene Luft im Schlafzimmer.
  • Nicht rauchen: Tabakrauch reizt Rachen und Kehlkopf und verzögert die Heilung.

Wenn die Stimme wegbleibt

Bei Heiserkeit braucht vor allem der Kehlkopf Ruhe. Sprechen Sie wenig und in normaler Lautstärke; Flüstern ist keine Schonung, sondern strengt die Stimmlippen eher an. Vermeiden Sie häufiges Räuspern und trinken Sie stattdessen einen Schluck Wasser. Menschen, die beruflich viel sprechen, profitieren von Pastillen mit Schleimstoffen und von regelmäßigen Sprechpausen. Eine Heiserkeit, die länger als drei Wochen anhält, sollte in einer Hals-Nasen-Ohren-Praxis untersucht werden, auch wenn sie keine Schmerzen bereitet.

Antibiotika? Nur wenn nötig

Weil die meisten Halsentzündungen von Viren verursacht werden, helfen Antibiotika in diesen Fällen nicht. Ob eine bakterielle Entzündung vorliegt, die behandelt werden muss, kann die Ärztin oder der Arzt anhand der Beschwerden, einer Untersuchung und gegebenenfalls eines Schnelltests beurteilen. Wird ein Antibiotikum verordnet, nehmen Sie es genau nach Anweisung und so lange ein, wie es verordnet wurde.

Warnzeichen: Hier sollten Sie zur Ärztin oder zum Arzt

  • hohes Fieber oder Fieber, das länger als drei Tage anhält,
  • starke Schluckbeschwerden, sodass Sie kaum noch essen oder trinken können,
  • Schwierigkeiten, den Mund zu öffnen, oder eine einseitige, starke Schwellung im Hals,
  • Atemnot oder vermehrter Speichelfluss, weil das Schlucken nicht mehr gelingt,
  • eitrige Beläge auf den Mandeln, geschwollene Lymphknoten am Hals oder ein Hautausschlag,
  • Beschwerden, die nach einer Woche nicht besser werden.

Bei Atemnot, besonders bei Kindern, wählen Sie den Notruf 112.

Beratung in der gesund plus Apotheke

Wir helfen Ihnen gern, das passende Mittel für Ihren Hals zu finden, und sagen Ihnen auch, wann ein Arztbesuch sinnvoll ist. Weitere Produkte für die Erkältungszeit finden Sie in der Kategorie Erkältung. Sie erreichen uns in der Apotheke am Sterndamm 31 oder telefonisch unter 030 46998899.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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