Pollival 1mg/Ml Nasenspray Lösung 10 ML
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- PZN: 13748585
- Packungsgröße: 10 ml
- Darreichung: Nasenspray
- Hersteller: URSAPHARM Arzneimittel GmbH
- rezeptfrei, apothekenpflichtig
- Beipackzettel: Datei öffnen
Produktinformation
Wenn die Pollen die Nase reizen
Kaum fliegen Birke, Gräser oder Beifuß, beginnt für viele Menschen das Niesen. Die Nase juckt und läuft, sie ist abwechselnd verstopft und tropft, und manchmal kann man sich vor lauter Niesattacken kaum noch konzentrieren. Wer vor allem in der Nase unter seinem Heuschnupfen leidet, kann die Beschwerden gezielt dort behandeln, wo sie entstehen. Pollival Nasenspray enthält dafür den antiallergischen Wirkstoff Azelastin.
Der Wirkstoff: Azelastin
Azelastin gehört zu den Antihistaminika. Bei einer allergischen Reaktion setzt der Körper Histamin frei, das in der Nasenschleimhaut Juckreiz, Niesreiz, Schwellung und Fließschnupfen auslöst. Antihistaminika schützen vor diesen Effekten des Histamins. Da Azelastin als Spray direkt auf die Nasenschleimhaut gelangt, wirkt es an Ort und Stelle.
Laut Packungsbeilage enthält ein Sprühstoß zu 0,14 Millilitern 0,14 Milligramm Azelastinhydrochlorid. Die sonstigen Bestandteile sind Natriumedetat, Hypromellose, Natriummonohydrogenphosphat, Citronensäure, Natriumchlorid und gereinigtes Wasser; ein Konservierungsmittel ist nicht aufgeführt.
Anwendungsgebiete
Pollival Nasenspray wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von Heuschnupfen (saisonale allergische Rhinitis). Es ist für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren geeignet. Für Erkältungen oder eine Grippe ist es nicht geeignet. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre Beschwerden von einer Allergie herrühren, sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder uns.
Dosierung
Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich, morgens und abends, je einen Sprühstoß pro Nasenloch. Für Jugendliche gelten dieselben Empfehlungen wie für Erwachsene. Wenden Sie das Spray möglichst regelmäßig an, bis Sie beschwerdefrei sind; wenn Sie die Anwendung unterbrechen, kehren die typischen Allergiebeschwerden meist bald zurück. Ununterbrochen sollte Pollival nicht länger als sechs Monate angewendet werden. Wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern oder nach mehr als drei Tagen keine deutliche Besserung eintritt, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder uns.
Richtig sprühen – und kein bitterer Geschmack
- Putzen Sie sich vor der Anwendung die Nase.
- Nehmen Sie die Schutzkappe ab und betätigen Sie die Pumpe, bis Lösung austritt; in der Regel genügen ein bis zwei Pumpstöße.
- Halten Sie den Kopf aufrecht und kippen Sie ihn nicht nach hinten.
- Führen Sie die Sprühöffnung in ein Nasenloch ein und pumpen Sie einmal, während Sie leicht einatmen.
- Wiederholen Sie das im anderen Nasenloch.
- Wischen Sie den Nasenadapter ab und verschließen Sie das Spray mit der Schutzkappe.
Die häufigste Nebenwirkung ist ein bitterer Geschmack nach der Anwendung. Er entsteht meist durch eine unsachgemäße Anwendung, vor allem wenn der Kopf beim Sprühen nach hinten geneigt wird und die Lösung in den Rachen läuft. Ein aufrecht gehaltener Kopf hilft deshalb. Bemerken Sie trotzdem einen bitteren Geschmack, können Sie ihn mit einem alkoholfreien Getränk wie Saft oder Milch neutralisieren. Ein Nasenspray sollte immer nur von ein und derselben Person benutzt werden.
Weitere mögliche Nebenwirkungen
Gelegentlich kann die bereits entzündete Nasenschleimhaut gereizt werden, was sich als Brennen oder Kribbeln bemerkbar macht; auch Niesen und Nasenbluten sind möglich. Selten tritt Übelkeit auf. Sehr selten kommt es zu Abgeschlagenheit, Schwindel- oder Schwächegefühl, die auch von der Allergie selbst herrühren können, sowie zu Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag, Juckreiz oder Nesselsucht. In diesen Fällen kann die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt sein, besonders in Verbindung mit Alkohol. Verzichten Sie während der Behandlung generell besser auf alkoholische Getränke.
Wichtige Hinweise
- Überempfindlichkeit: Bei einer Allergie gegen Azelastin oder einen der sonstigen Bestandteile darf Pollival nicht angewendet werden.
- Kinder: Bei Kindern unter sechs Jahren darf das Spray nicht angewendet werden.
- Schwangerschaft und Stillzeit: In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft wird die Anwendung nicht empfohlen, in der Stillzeit soll das Spray nicht angewendet werden. Fragen Sie in der Schwangerschaft vorher Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
- Aufbewahrung: Nicht über 25 Grad Celsius lagern, nicht im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren. Nach dem Öffnen nicht länger als sechs Monate verwenden. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Nase, Augen oder beides?
Ein antiallergisches Nasenspray wirkt in der Nase. Jucken und tränen auch die Augen, können zusätzlich antiallergische Augentropfen wie Zaditen ophtha sine sinnvoll sein. Sind die Beschwerden stark und an vielen Stellen zugleich, kommt eine Tablette wie Cetirizin-ADGC infrage. Gegen die Pollen selbst helfen einfache Maßnahmen: abends die Haare waschen, Straßenkleidung nicht im Schlafzimmer ablegen und zu Zeiten mit geringerer Pollenbelastung lüften.
Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen
Lassen Sie sich ärztlich untersuchen, wenn Sie zum ersten Mal unter allergischen Beschwerden leiden, wenn das Spray nach einigen Tagen nicht ausreichend hilft oder wenn Husten, pfeifende Atmung oder Atemnot hinzukommen. Ein Allergietest zeigt, worauf Sie reagieren, und eröffnet unter Umständen die Möglichkeit einer Hyposensibilisierung.
Beratung in der gesund plus Apotheke
Wir helfen Ihnen gern, die passende Behandlung für Ihren Heuschnupfen zusammenzustellen. Weitere Produkte finden Sie in unserer Kategorie Allergie & Heuschnupfen. Sie erreichen uns in der Apotheke am Sterndamm 31 oder telefonisch unter 030 46998899.
Pflichtangabe: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
