Livocab Direkt Kombi 4ml At + 5ml Ns 1 P
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- PZN: 00676789
- Packungsgröße: 1 Packung (4 ml Augentropfen und 5 ml Nasenspray)
- Darreichung: Kombipackung
- Hersteller: Johnson & Johnson GmbH (OTC)
- rezeptfrei, apothekenpflichtig
Produktinformation
Wenn Augen und Nase gleichzeitig streiken
Heuschnupfen macht selten nur an einer Stelle Beschwerden. Die Nase läuft oder ist verstopft, man muss ständig niesen, und gleichzeitig jucken und tränen die Augen. Die Livocab direkt Kombipackung ist genau für diese Situation gedacht: Sie enthält ein Fläschchen Augentropfen mit 4 Millilitern und ein Nasenspray mit 5 Millilitern, beide mit demselben Wirkstoff. So lassen sich Augen und Nase gezielt dort behandeln, wo die allergische Reaktion stattfindet.
Der Wirkstoff: Levocabastin
Levocabastin ist ein Antiallergikum aus der Gruppe der Antihistaminika. Bei einer Allergie schüttet der Körper den Botenstoff Histamin aus, der an den Schleimhäuten von Augen und Nase Juckreiz, Rötung, Schwellung, Niesen und Tränenfluss auslöst. Levocabastin besetzt die Andockstellen für Histamin und mildert so diese Beschwerden. Weil der Wirkstoff direkt auf die Bindehaut und die Nasenschleimhaut gebracht wird, wirkt er am Ort des Geschehens.
Laut Inhaltsangabe enthalten die Augentropfen 0,5 Milligramm Levocabastin je Milliliter, beim Nasenspray sind es 0,05 Milligramm je Sprühstoß. Der Wirkstoff liegt jeweils als Levocabastinhydrochlorid vor. Als weitere Bestandteile sind unter anderem Propylenglycol, Benzalkoniumchlorid als Konservierungsmittel, Phosphate, Hypromellose, Polysorbat 80 und Natriumedetat enthalten.
Anwendungsgebiete
Behandlung der Beschwerden einer allergisch ausgelösten Entzündung der Bindehaut, zum Beispiel Heuschnupfen oder dem sogenannten Frühlingskatarrh (Augentropfen), beziehungsweise Behandlung von Beschwerden bei allergischem Schnupfen, zum Beispiel Heuschnupfen (Nasenspray). Für Kinder ab einem Jahr, Jugendliche und Erwachsene.
So wenden Sie Livocab an
Laut Packungsbeilage gilt für Kinder ab einem Jahr, Jugendliche und Erwachsene dieselbe Dosierung:
- Augentropfen: zweimal täglich je einen Tropfen in jedes Auge.
- Nasenspray: zweimal täglich je zwei Sprühstöße in jedes Nasenloch.
- Bei Bedarf kann die Anwendung auf drei- bis viermal täglich erhöht werden.
Beide Präparate sind Suspensionen: Schütteln Sie die Fläschchen deshalb vor jeder Anwendung, damit der Wirkstoff gleichmäßig verteilt ist.
Eintropfen: Waschen Sie sich die Hände, neigen Sie den Kopf nach hinten und ziehen Sie das Unterlid mit einem Finger leicht nach unten. Geben Sie einen Tropfen in die entstandene Tasche, ohne mit der Tropferspitze Auge oder Wimpern zu berühren. Schließen Sie danach das Auge und drücken Sie kurz auf den inneren Augenwinkel.
Sprühen: Putzen Sie sich vorher die Nase. Halten Sie den Kopf leicht nach vorn geneigt, führen Sie die Sprühspitze in ein Nasenloch und richten Sie sie etwas nach außen, weg von der Nasenscheidewand. Sprühen Sie, während Sie sanft durch die Nase einatmen. Wischen Sie die Spitze nach Gebrauch ab und verwenden Sie Spray und Tropfen nur für sich allein.
Hinweis für Kontaktlinsenträger
Die Augentropfen enthalten Benzalkoniumchlorid. Dieses Konservierungsmittel kann von weichen Kontaktlinsen aufgenommen werden und die Augen reizen. Nehmen Sie Kontaktlinsen deshalb vor dem Eintropfen heraus und setzen Sie sie frühestens nach 15 Minuten wieder ein. Ohnehin vertragen viele Menschen mit allergisch gereizten Augen ihre Linsen während der Pollensaison schlechter; eine Brille kann dann die angenehmere Wahl sein.
Wichtige Hinweise
- Überempfindlichkeit: Bei einer Allergie gegen Levocabastin oder einen der sonstigen Bestandteile dürfen Tropfen und Spray nicht angewendet werden.
- Mögliche Nebenwirkungen: Vorübergehend kann es zu Reizungen am Auge oder zu Brennen in der Nase kommen. Auch Müdigkeit kann auftreten, wobei sie ebenso von der Allergie selbst herrühren kann.
- Alkohol und Straßenverkehr: Verzichten Sie während der Anwendung auf Alkohol, da die Kombination Ihre Verkehrstüchtigkeit einschränken kann.
- Schwangerschaft und Stillzeit: Wenden Sie die Präparate nur nach Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt an.
- Phosphate: Wenn Ihre Hornhaut stark geschädigt ist, sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrer Augenärztin oder Ihrem Augenarzt. Phosphate können dann in sehr seltenen Fällen zu Trübungen der Hornhaut führen.
Was ist ein Frühlingskatarrh?
Der sogenannte Frühlingskatarrh ist eine besondere, oft hartnäckige Form der allergischen Bindehautentzündung. Er betrifft vor allem Kinder und Jugendliche und verschlimmert sich typischerweise in der warmen Jahreszeit. Die Augen jucken stark, sind lichtempfindlich und sondern zähen Schleim ab. Weil auch die Hornhaut in Mitleidenschaft gezogen werden kann, gehört ein Frühlingskatarrh in augenärztliche Behandlung.
Wann Sie ärztliche Hilfe brauchen
Suchen Sie eine Arztpraxis auf, wenn das Auge schmerzt, eitrig verklebt ist oder Sie schlechter sehen, wenn nur ein Auge betroffen ist und kein Zusammenhang mit Pollen erkennbar ist, oder wenn sich die Beschwerden nach einigen Tagen nicht bessern. Fieber, eitriger Schnupfen und Druckschmerzen im Gesicht deuten eher auf eine Infektion hin. Kommen Husten, pfeifende Atmung oder Atemnot hinzu, sollte geklärt werden, ob sich ein allergisches Asthma entwickelt.
Beratung in der gesund plus Apotheke
Ob Kombipackung, Tablette oder ein einzelnes Spray am besten zu Ihren Beschwerden passt, besprechen wir gern mit Ihnen. Weitere Produkte finden Sie in unserer Kategorie Allergie & Heuschnupfen. Besuchen Sie uns in der Apotheke am Sterndamm 31 oder rufen Sie uns an unter 030 46998899.
Pflichtangabe: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
